Österreich verliert im Osten an Bedeutung
CORUM zeigt einmal mehr vor, wie es geht! Eine Leseempfehlung für diesen Artikel aus dem „immoflash“.
CORUM zeigt einmal mehr vor, wie es geht! Eine Leseempfehlung für diesen Artikel aus dem „immoflash“.
Die österreichische Immobilienwirtschaft verliert in Osteuropa zunehmend an Bedeutung, immer weniger große Player (wie aktuell unvermindert beispielswiese die S+B) sind auf diesen nach wie vor lukrativen Märkten unterwegs. Vor allem aber: Sich neu ergebende Marktchancen in osteuropäischen Ländern, die nicht unmittelbar an Österreich grenzen, werden immer weniger erkannt und/oder genutzt. Ehemals führend in Osteuropa, verlieren österreichische Immobilienplayer an Präsenz – internationale Fonds nutzen die Chancen. Eigentlich ein Warnsignal für die österreichische Immobilienbranche.
Litauen ist so ein Beispiel. Dabei zeigen aktuelle Transaktionen, dass sich die baltischen Staaten zunehmend zu attraktiven Investitionszielen entwickeln. Während Österreich in den 1990er- und 2000er-Jahren als führender Entwickler und Investor in Osteuropa galt, haben sich die Eigentumsverhältnisse inzwischen stark verändert – prominente Beispiele wie Immofinanz verdeutlichen diesen Wandel.
Jetzt rücken internationale Player nach. So meldet Corum Origin den erfolgreichen Verkauf einer 21.000 m² großen Gewerbeimmobilie in Vilnius. Mit der Transaktion erzielte der Fonds einen Bruttogewinn von 5,7 Millionen Euro – nach einer Haltedauer von sechs Jahren und einer Gesamtrendite von 12,21 %. „Die antizyklische Investition und die Nutzung der nationalen Wirtschaftsdynamik haben diese Wertsteigerung möglich gemacht“, heißt es von Corum.